Stephan braut sein eigen Bier Weblog
… oder ist auf dem Weg dahin… und andere unsinnige Dinge… in Norwegen

Jul
30

So liebe Leute!

Ich bin mehr als zufrieden mit dem zweiten Bier. Farbe nicht mehr ganz so toll wie beim ersten, ein bißchen zu hell… aber wen juckt schon die Farbe!

Farbe: heller als beim ersten Mal, nicht mehr so golden
Schaumkrone: TOP
Geschmack: gar nicht bitter, schon fast süß
Alkoholgehalt: VIEL mehr als beim ersten Mal, liegt irgendwo zwischen 7 und 8% (denke ich, nach dem zweiten traue ich mir eine Beurteilung nicht mehr zu )

Geschmacklich erinnert es mich an Maibock. Aber: ich bin froh, dass es doch noch geklappt hat. Mir schmeckt es richtig gut, alle anderen Personen, die bisher probierten sehen das genauso. Und geht unheimlich schnell inn Schädel….. (darf jeder selbst beurteilen, ob das gut oder weniger gut ist)

Wir waren vor ein paar Tagen in Schweden, da habe ich eine weitere Sorte gakauft. Also wird heute mal ein Stout angesetzt… wir werden sehen!!

Ich bin jetzt sehr zufrieden, vor allem, weil ich das Kostenproblem jetzt im Griff habe. Ein Bier hier im Supermarkt kostet ca. das 8 bis 10fache vom Selbstgemachten!!! Bei nur 4,7 % Alkohol.

So hat sich die Investition vor einigen Wochen also gelohnt. Sehr schön :-)

Jul
17

Der zweite Sud ist abgefüllt, diesmal ging es auch um einiges schneller und mit viel weniger Sauerei, wohl auch zur Freude von Heike. Ich bin mal wieder sehr gespannt, was Geschmack, Farbe und Alkoholgehalt angeht. Spätestens am Wochenende werde ich es probieren. Und natürlich berichten.

Jul
13

…des zweiten Sudes schmeckt das ganze total anders als beim ersten Mal. Kein bißchen bitter, eher süß. Farblich sind wir vom goldenen Pils auch noch weit entfernt. Es sieht eher aus wir Zitrone / Limette. Allerdings ist der Alkohol sehr stark zu schmecken, bin mal gespannt, wie es dann in ein bis zwei Wochen schmeckt, wenn es fertig ist. Immerhin ist es nicht mehr bitter, also genießbar. Und geht vermutlich ordentlich in die Birne… Wir werden sehen.

Also Julian, wenn du uns dann in zwei Wochen besuchen kommst, wirst du auch was zu trinken bekommen. Keine Sorge ;-)

Jul
11

Letzten Sonntag habe ich zweiten Mal einen Sud angesetzt. Diesmal eine andere Sorte, Pils soll es diesmal werden, in der Hoffnung, dass es nicht so bitter wird. Um diesmal nicht wieder auf dem Alkoholgehalt von Lettøl (norwegisches Leichtbier mit 2,5 %, was auch genauso schmeckt) zu landen, habe ich mit der Zugabe von Zucker nicht gegeizt.

Die erste Probe nach 4 Tage Gärung sah farblich noch sehr weit von Pils weg aus, geschmacklich war es auch noch nicht richtig “bierig” aber dafür roch und schmeckte man den Alkohol auf grosse Entfernung.

Ich denke, dass ich dieses Wochenende abfüllen kann.

Jul
11

.. auch wenn es vielleicht nicht so aussieht. Nein, im Ernst, es ist Bier geworden, allerdings noch lange nicht perfekt. Die Farbe sah gut aus, die Schaumkrone war / ist fest. Der Geschmack ist Bier, aber mit einem sehr, na ja herb wäre jetzt untertrieben, bitteren Nachgeschmack. Ausserdem liegt der Alkoholgehalt irgendwo bei 2,5 %. Also alles in allem für den Anfang ok, aber halt noch keine Dauerlösung.

Ich bleibe dran..

Mai
27

Nach zehn Tagen ist es endlich soweit gewesen…. ich habe das Jungbier in die Flaschen gefüllt. Die Nachgärung sollte dem ganzen jetzt “den Rest geben”, um das ganze auch zu richtigem Bier zu machen. Ich bin unheimlich gespannt und kann es eigentlich gar nicht abwarten, das Abwarten.

In fünf bis sechs Tagen werde ich dann mal das erste Bier probieren und berichten, sofern ich es überlebt habe.

Mai
20

Es sieht so aus, als wenn die Gärung gut voran ginge. Mittlerweile sind drei Tage seit Ansetzen des Sudes vergangen. Es blubbert immer noch kräftig. Eben habe ich eine Probe genommen, um anzuschätzen, wann die Suppe in Flaschen abgefüllt werden kann. Es sieht aber so aus, als wenn das noch einige Tage dauern würde. Das soll mich nicht stören, es bekommt die Zeit, die es braucht.

Geschmacklich hats mir ganz gut gefallen. Natürlich noch kein Bier, aber (was mir am wichtigsten war!) es hat nicht faul, schlecht, verdorben oder irgendetwas in der Richtung geschmeckt. Bitter und malzig, aber nicht unangenehm… hat sogar meine kritische Göttergattin gesagt, die auch mal probieren durfte (musste).

Ich warte weiter ab, bin bereit fürs Abfüllen. Schlauch, Kronkorken und Verkorkmaschine habe ich heute besorgt.

So sieht die Plörre heute Abend aus:

Mai
18

Ich bin wirklich zufrieden, die ganze Nacht über hat es schön regelmäßig geblubbert. Ein komisches Gefühl, wenn man im Wohnzimmer sitzt und ständig denkt, da ist irgendjemand. Neue Geräusche in gewohnter Umgebung sind immer seltsam aber dieses Geräusch ist echt lustig.

Die Abstände sind jetzt etwas länger als gestern Abend. Ich denke, vielleicht kann ich schon morgen das Jungbier in Flaschen füllen, oder Dienstag. Wir werden sehen.

Mai
17

Etwa vier Stunden sind vorbei, dass ich den Sud aufgesetzt habe. Heike hat ihn jetzt unter ihrem Schreibtisch stehen. Seit wenigen Minuten blubberts im Röhrchen, ich hab mich fast erschrocken!

Aber, immerhin heisst das, dass die Hefe nicht tot ist und es vielleicht auch Bier wird :-)

Mai
17

Tja, jetzt gehts los! Der erste Sud ist im Eimer, aber bisher zum Glück nur im Gäreimer. Ich hoffe sehr, dass das so bleibt und er nichts für den Gulli wird. Eigentlich wars ganz einfach, sofern ich alles richtig gemacht habe. Das werden wir sehen.

In ca. einer Woche wird in die Flaschen umgefüllt, und ca. eine Woche später kann ich das erste “Bier” verkosten. Es soll aber deutlich besser schmecken, wenn es noch einige Wochen länger in den Flaschen bleibt.

Mir bleibt jetzt nur, abzuwarten. Aber ich bin sehr gespannt, das könnt ihr mir glauben.